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Was kostet der Einbau eines Wasserhahn?

Was kostet der Einbau eines neuen Wasserhahns?

Tropft der Wasserhahn oder ist die Armatur locker, muss nach Möglichkeit schnell für Ersatz gesorgt werden. Wer handwerklich geschickt ist, kann den Wasserhahn selbst austauschen. Allerdings kann das nicht jeder und es muss ein Fachmann mit dem Tausch der Armatur beauftragt werden. Was kostet aber eigentlich der Einbau eines neuen Wasserhahns?

Die Kosten sind vom Aufwand abhängig

Die Kosten können beim Einbau eines Wasserhahns recht unterschiedlich ausfallen. Bein Einbau kommt es nämlich darauf an, wie aufwendig die Arbeit ist. Handelt es sich um eine normale Mischbatterie mit Eckventilen an einem Handwaschbecken im Bad, in der Toilette oder in der Küche, ist mit einem Zeitaufwand von etwa einer Stunde zu rechnen. Der Stundenlohn eines Handwerkers liegt heutzutage zwischen 40 und 60 Euro. Hinzu kommen oftmals noch die Kosten für die Anfahrt und selbstverständlich auch für den Wasserhahn. Teurer wird der Einbau einer neuen Unterputz- oder einer Badewannenarmatur. Durch den viel höheren Arbeitsaufwand kannst du mit Handwerkerkosten von 300 bis etwa 500 Euro rechnen. Auch hier kommen noch Kosten für die Armatur und für benötigtes Material hinzu.

Ein Handwerker ist nicht gerade billig

Ein Handwerker ist nicht gerade billig

Viele Kosten muss der Vermieter tragen

Wenn du zur Miete wohnst, kommst du in aller Regel um die Kosten herum. Einen tropfenden Wasserhahn oder eine lose Waschtischarmatur muss in fast allen Fällen der Vermieter reparieren oder ersetzen lassen. Dies gilt selbstverständlich auch, wenn es sich um eine teure Unterputz- oder Badewannenarmatur handelt. Hast du, dein Partner oder auch deine Kinder die Armatur oder den Wasserhahn vorsätzlich kaputtgemacht, muss auch hier dein Vermieter für entsprechenden Ersatz sorgen. Allerdings kann er dir die Kosten für den Ersatz und die Reparatur in Rechnung stellen.

Eine Kleinreparaturklausel kann die Sachlage verändern

In vielen Mietverträgen ist heutzutage eine sogenannte Kleinreparaturklausel vereinbart. Diese Klausel ist in der Regel auf Teile der Wohnung beschränkt, die häufig vom Mieter in Anspruch genommen werden. Dazu zählen zum Beispiel Rollladengurte, Lichtschalter, Steckdosen und auch eben die Wasserhähne. Für diese Schäden sind pro Reparatur Höchstbeträge von 100 bis 150 Euro in den Mietverträgen festgelegt. Ebenfalls muss eine zusätzliche Höchstgrenze für Kosten von acht Prozent der Jahreskaltmiete vereinbart sein. Wenn der Wasserhahn nach einem Schaden wieder repariert werden kann, ist es daher möglich, dass der Mieter selbst dafür aufkommen muss.

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