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Klobürste reinigen – Die 5 besten Tipps

Alle Wochen ist es wieder so weit: Man kommt ins Bad und da hockt sie wie eine fette, eklige Spinne – die Klobürste in der Halterung. Lange hat man sie vernachlässigt, stets benutzt, sich aber nicht gekümmert. Nun ist sie verwildert und es stellt sich die Frage: Klobürste wegschmeißen oder reinigen? Wir verraten dir, wie du die Klobürste strahlend sauber bekommst und wiederverwenden kannst – das spart Geld und ist gut für die Umwelt.

Tipp 1: Wie du deine Bürste nicht reinigen musst

Hierfür hast du zwei Möglichkeiten: Selbstverständlich kannst du dir einfach eine schwarze Klobürste zulegen. Man sieht keinen Dreck, sie wirkt stylisch und gibt dem ganzen Badezimmer eine Spur von Außergewöhnlichkeit. Doch auch wenn sie nach Wochen noch gut aussieht, suhlen sich trotzdem darin die Keime wie Maden im Speck – das ist also keine Möglichkeit, zumindest keine hygienische.

Die zweite Variante ist eine effektive Schmutz-Verhütung: Bevor du dich anschickst, die Toilette zu benutzen, reißt du einfach ein paar Blätter Klopapier von der Rolle. Diese wirfst du in die Schüssel und schon kannst du die Toilette in Ruhe benutzen ohne die Sorge, sie im Anschluss noch säubern zu müssen. Die Bürste bleibt unschuldig in der Halterung und du sparst dir die Arbeit – nur klappt das leider nicht immer.

Tipp 2: Klobürste schnell und einfach reinigen

Jeder muss es irgendwann, auch Studenten: das Bad putzen. Also warum nicht das Unangenehme mit dem Unangenehmen verbinden und die Bürste gleich mit reinigen? Wenn das Klo an der Reihe ist und du den WC-Reiniger in die Schüssel schüttest, legst du auch die Bürste mit hinein. Im Anschluss kippst du noch etwas WC-Reiniger auf die Borsten und stellst deine Eier-Uhr auf 30 Minuten: Klingelt es, spülst du und schrubbst dabei die Schüssel mit der Bürste aus, so werden beide blitzblank.

Tipp 3: Essig löst Kalk und Schmutz

Es muss nicht immer Chemie sein, auch Hausmittel tun ihr bestes, so zum Beispiel Essig. Dank der Säure verwandelt sich deine Bürste in ein paar Stunden wieder in eine weiße Fee. Der Grund dafür: Der leicht gelbliche Anstrich deiner Bürste ist meist nur Kalk, der sich mit Essig ganz einfach lösen lässt: Schnapp dir einen Eimer, fülle ihn mit Essig und lege die Bürste hinein. Dann lässt du die Mixtur über Nacht einwirken und spülst die Klobürste am Morgen ab. Leider ist das aber keine All-Zweck-Lösung und harter Schmutz verlangt nach härteren Maßnahmen.

Tipp 4: Chemiereiniger bei hartnäckigem Schmutz

Sollte Essig nicht mehr helfen, kannst du zur Chemiebombe greifen. Chemische Reinigungsmittel sind aber nicht immer so schädlich wie sie zunächst klingen. Das leichteste Mittel sind Gebissreinigungstabs. Diese gibst du in die Kloschüssel und lässt die Bürste darin über Nacht ziehen. Hat das auch nicht funktioniert, können Tabs für den Geschirrspüler helfen. Hierfür nimmst du dir zwei Spülmaschinentabs und einen Eimer. Daraufhin kippst du heißes Wasser auf die Tabs und lässt die Bürste darin ebenfalls über Nacht einweichen.

Bei besonders hartnäckige Schmutzablagerungen hilft nur noch Chlorreiniger. Jedoch musst du hier aufpassen: Kommt das Chlor mit anderen Reinigern in Kontakt, kann Chlorgas aufsteigen. Das ist hochgradig giftig und in hoher Konzentration sogar tödlich. Deshalb solltest du Chlorreiniger auch immer von Kindern fernhalten. Diesen mischst du wieder in einem Eimer mit Wasser und lässt die Bürste darin eine Stunde ziehen – dann die Bürste abspülen und das war’s.

Tipp 5: Katzenstreu in der Halterung

Nicht nur die Klobürste selbst, sondern auch die Halterung muss gereinigt werden. Diese spülst du mit heißem Wasser aus und säuberst sie dann mit Desinfektionsmittel. Zuletzt folgt ein Tipp, wie du das nervige Wasser vermeidest, das immer aus der Bürste tropft. Hierfür gibst du einfach etwas Katzenstreu in die Halterung: So wird das Wasser aufgesaugt und Gerüche entfernt. Hat die Katzenstreu später ausgedient, kommt sie in den Müll, nicht die Klospülung hinunter!

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